Südstadt Pänz e.V. - die besondere Kita in der Bonner Südstadt

Spiel und Freispiel

Spielen bedeutet für die Kinder Spaß, Glück, Freude, Lust und Begeisterung.

Das Spiel hat in unserer pädagogischen Arbeit einen hohen Stellenwert. Es ist ein wichtiger Teil der kindlichen Entwicklung und es ist durch seinen selbstbildenden Charakter ein unersetzlicher Bestandteil kindlicher Bildung. Für unsere Arbeit bedeutet das, dem Kind die "Zeit zum Spielen - die Zeit zum Lernen" zu geben!

Kinder lernen durch Wiederholung, Erforschen, Ausprobieren und Experimentieren, sowie durch Fantasie, eigene Erfahrungen zu machen. Im Spiel lernen sie fürs Leben.

Neben ausreichenden Möglichkeiten zum freien Spiel im Tagesablauf bieten wir dem Kind abwechslungsreiches Material und den nötigen Raum, damit es sich im Spiel frei entfalten und lernen kann. Damit das Kind intensiv und frei spielen kann, sind eine positive Beziehung und ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit unerlässlich. Das ist für uns von großer Bedeutung.
In angeleiteten Spielsituationen können wir gezielte Lösungsmöglichkeiten aufgreifen und dem Kind weitere Lernmöglichkeiten bieten.

Beim Spielen könne die Kinder ausgiebig von ihren Sinnen Gebrauch machen. Dazu benötigen sie  über differenzierte Bewegungsmöglichkeiten hinaus geeignete Spielmaterialien.

Im Freispiel haben die Kinder die freie Wahl des Spielpartners, des Spielmaterials, der Spieldauer und der Spielorte. Unsere Kindertagesstätte mit ihren zwei Gruppenräumen, zwei Funktionsräumen, zwei Fluren udn dem Außengelände ist mit vielfältigen Handlungsmöglichkeiten ausgestattet, die ausreichend Impulse bieten, um spielerisch Lernerfahrungen zu machen.


Unser Schwerpunkt "Forschendes Lernen"

Neben der hohen Bedeutung des Spiels ist ein weiterer Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit der Ansatz des forschenden Lernens. Dies bedeutet, dass wir voraussetzen, dass jedes Kind einen eigenen Drang zu lernen hat und sich selbst seine Umwelt erschließen möchte.

Dies geschiet nicht dadurch, dass wir den Kindern vorgegebenes Wissen vermitteln, sondern dass wir ihnen die Möglichkeit geben, dieses selbst zu erleben und zu verstehen. Dafür braucht es den Raum, das Material und die Zeit, die wir den Kindern zur Verfügung stellen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf dem Spielen mit Alltagsmaterialien. Es werden zum Beispiel Mengenverhältnisse durch das Umschütten von Sand begriffen oder die Oberflächenspannung von Wasser spielerisch beim Umgießen in verschiedene Gefäße entdeckt. So wird das Interesse an naturwissenschaftlichen Phänomenen geweckt.